Eine andere Form des Journalismus: Livestream Reporter

Wenn Parlamente und Regierungen aufgrund sich verschiebender transnationaler ökonomischer Machtstrukturen ihren politischen Gestaltungsrahmen mehr und mehr schrumpfen sehen, so bleibt dies selbstverständlich auch innerhalb der Zivilgesellschaft nicht ohne folgen, und neue Aktöre, sowohl am rechten als auch am linken Rand, betreten die politische Bühne. So wage und gegensätzlich diese Strömungen oft auch daherkommen, so sind es doch die neuen

sozialen Bewegungen, welche gesellschaftliche Transformationsprozesse in Gang setzen werden. Entweder gelingt es ihnen auf die bestehende Politik und deren Institutionen soviel Einfluss zu entwickeln, dass die Antworten auf beispielsweise die neue digitale Wirtschaftsordnung im Rahmen der bestehenden politischen Herrschaftsverhältnisse gefunden werden, oder sie tragen über einen wesentlich längeren Zeitraum dazu bei, dass sich politische Strukturen und Klassen herausbilden, die potentiell eine neue revolutionäre Sprengkraft in sich tragen.

Auch wenn diese Entwicklung noch keine klaren Konturen erkennen lässt, so ist ihre journalistische Begleitung wichtiger denn je.

Martin Kaul

kommt in

diesem Gespräch

zu Wort und berichtet über seine Arbeit für die

TAZ. Er ist wohl Deutschlands prominentester Livestream-Reporter und hat verschiedene soziale Bewegungen begleitet. ausserdem hat er sich im Rahmen von Recherchen zum Thema Rechtsextremismus einen Namen gemacht. Es ist ein sehr aufschlussreiches Gespräch, weil es um eine Form des Journalismus geht, mit der ich beispielsweise noch so gut wie gar nicht vertraut bin.

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