Das Hörbuch: Was macht seinen Reiz aus?

Ähnlich wie der Podcast erfreut sich das Hörbuch wachsender Popularität vor allem bei jüngeren Menschen, und das obwohl man auch diesem Format schon den Untergang prophezeit hatte. Ganz unberechtigt waren diese Sorgen auch nicht, denn das Hörbuch hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Doch mit wachsender Popularität sehen sich die Verlage mit neuen Herausforderungen, wie beispielsweise sinkenden Preisen und niedrigeren Erlösen, konfrontiert, und es besteht durchaus die Gefahr, dass das Hörbuch zur Massenware wird. Könnte also Qualität durch Quantität ersetzt werden, und welche Nachteile hätte eine solche Entwicklung für den Konsumenten? Auch der mögliche Einsatz von künstlicher Intelligenz ist in der Branche nicht unumstritten. Was hat es also auf sich mit dem Hörbuch-Boom? Dieser Frage geht diese wunderbar recherchierte

Sendung

des Schweizer Rundfunks auf den Grund.

Für mich persönlich gehören Hörbücher wie auch Podcasts zum Alltag dazu. Allerdings unterscheide ich grade bei Hörbüchern zwischen Entspannungsliteratur und Sachbüchern. Hörbücher konsumiere ich besonders gern, wenn es um Entspannung geht, denn auch ich habe Zeiten, in denen ich mich nicht vordergründig mit politischen Themen oder mitunter schwer verdaulicher Gesellschaftskritik auseinandersetzen möchte. Dann entspanne ich mich gern mit einem Hörbuch, denn ich bin ein grosser Liebhaber von Kriminalliteratur, allerdings bin ich auch hier sehr wählerisch, und auch wenn es um Entspannung geht, so müssen die Bücher doch einen gewissen Anspruch an den Leser stellen. Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, aber selbst zum Abschalten gebe ich mich nicht mit Groschenromanen ab. Sachbücher, hochwertige Zeitungen und Zeitschriften sowie Essays lese ich lieber, indem ich mein iPhone oder iPad mit meiner

Braillezeile

Verbinde; schon während meiner Studentenzeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn es um Sachliteratur geht, das Gelesene wesentlich besser im Kopf hängen bleibt, wenn ich es unter den Fingern gehabt habe. Das mag aber von Person zu Person völlig unterschiedlich sein. Gelegentlich, vor allem wenn ich wenig Zeit habe mich wirklich tiefgründig in einen Stoff einzulesen, kann es schon einmal vorkommen, dass ich auch ein Sachbuch bei

Audible

erwerbe. Meine bevorzugte Variante ist aber das Lesen mit der Zeile. Geht es aber um Kriminalliteratur oder eher leicht verdaulichen Biographien, dann sind Hörbücher meine erste Wahl, und sowohl das deutschsprachige als auch das englischsprachige Sortiment ist inzwischen sehr beeindruckend.

Für mehr Infos zu Fragen neuer auditiver Medien lesen Sie

diesen Beitrag.

2 thoughts on “Das Hörbuch: Was macht seinen Reiz aus?

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